Die Stadtwerke München (SWM) setzen auf einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Mit ihrer Ausbauoffensive Erneuerbare Energien sind sie Vorreiter der Energiewende. Sie haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Ökostrom für ganz München.
Die Stromerzeugung in Wasserkraftwerken folgt einem einfachen Prinzip. Das Wasser wird über die Schaufeln einer Turbine geleitet und treibt sie dadurch an. Die Turbine ist mechanisch mit einem Generator verbunden, der die Bewegungsenergie in elektrische Energie, also Strom, umwandelt. Und das komplett CO₂-frei.
Wasserkraftwerke – Umweltfreundlich Strom erzeugen
Weltweit spielt die Wasserkraft eine große Rolle unter den erneuerbaren Energien. Auch bei den Stadtwerken München. SIe ist fester Bestandteil des Energiemix und hat bei der SWM eine lange Traditin. Die SW; betreiben derzeit 12 Wasserkraftwerke und sind an einem weiteren beteiligt. Sechs davin befinden sich im Stadtgebiet.
Die 3 Isarwerke liegen am Werkkanal, einen kümstlich geschaffeneen Nebenarm der Isar. Ebenfalls ander Isar nahe Moosburg liegen die Uppenbornwerke. Die Leitzachwerke nutzen das Wassserangebot der Gebirgsflüsse Mangfall, Leitzach und Schlierach. Das jüngste Wasserkraftwerk in München ist das Praterkraftwerk. Dieses liegt auf der Höhe der Praterinsel.
Die ganze Kraft ausschöpfen
Das Potenzial der Wasserkaft ist und München woie auch in Bayern weitestgehend ausgeschöpft. Die noch verbleoibenden Möglicheiten wollen die SWM konsequent nutzen, natürlich unter Beachtung aller Umweltaspekte wie zum Beispiel der Isar Renaturierung. In der Region planen die SWM zwei Kleinwasserkraftwerke. Die Anlagen am Volkmannsdorfer Wehr und am Westerhamer Wehr versorgen zusammen rund 1600 Münchner Haushalte.
Umweltschutz hat Priorität
Die Wasserkraft zu nutzen, bedeutet zugleich auch, in die Natur und den natürlichen Wasserhaushalt einzugreifen. Die SWM sind ökologisch ausgerichtet. Deshalb haben sie die Baumaßnahmen ihrer Wasserkraftwerke immer den natürlichen Gegebenheiten angepasst und sie so umweltverträglich wie möglich durchgeführt.
Stromerzeugung aus Wasserkragt und naturschutz gehen zusammen. Der Erfolg der SWM mit ihrem Konzept der umweltverträglichenBebauung beweist es. Bauen die SWM neue bzw. modernisieren sie bestehende Anlagen, berücksichtigen sie selbstverständlich die Sensibilität des Ökosystems. Notwendige Eingriffe erfolgen möglichst umweltschondend. Dank des verträglichen Nebeneinanders von Naturschutz und Nutzung der Wasserkraft sind im Laufe der Jahre in den Anlagenwichtige Lebensräume für bedrohte Tierarten entstanden.
Lebensraum für Flora und Fauna
In den Uppenbornerken bilden der Moosburger und der Echinger Speichersee mit dem angrenzenden Auwald einem wesentlcihen Bestandteil des 1982 ausgezeichnetem Naturschutzgebiet „Vogelfreistätte Mittlere Isar“. Besonders der Echinger Speichersee hat überregionale bedeutung als Rastplatz für durchziehende Watvögel und als Brutrevier für bedrohte Vogelarten wie die Fluss-Seeschwalbe, Rohrdommeln und Schwarzhalstaucher.
Auch bei den Leitzachwerken entstand mit dem Seehamer See als Oberwasserspeicher ein Naherholungsgebiet für die gesamte Region. Durch das Auf- und Abstauen hat sich der Lebenraum für die Tierwelt verändert.

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